Caja's Suchaufträge
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Beagle Hündin "Mimi"
August 2001

Am Sonntag den 19. August 2001 war Mimi die zweijährige Beagle Hündin mit ihren Bsitzern in Klingnau zu Besuch. Aus nicht bekannten Gründen sprang Mimi, in Klingnau absolut ortsfremd, am Nachmittag über den Gartenzaun und verschwand.

Sofort wurde nach Mimi gesucht und gerufen. Bekannte der Besitzer begannen Suchplakate in rauhen Mengen zu drucken, die Regionalzeitung von Zurzach "Die Botschaft" erklärte sich bereit, ein Inserat zu veröffentilichen, die Polizei, die Grenzwacht und Jagdgesellschaften wurden informiert. Alles was Augen und Beine hatte wurde zur Mithilfe aufgerufen.

Mimi wurde mehrfach an verschiedensten Orten (Klingnau, Döttingen, Tegerfelden, Koblenz, Zurzach, usw.) gesehen, jedoch war sie so durcheinender und verstört, dass sie jedesmal sofort die Flucht ergriff und sich versteckte.

Am Montag bekamen wir dann einen Telefonanruf der Besitzer mit der Bitte; Mit Caja den Versuch zu starten, Mimi aufzuspühren. Da wir aber gerade unterwegs waren konnte ich unsere Hilfe erst für Dienstag Morgen anbieten.

Früh am Dienstag Morgen den 21.08.2001 begaben wir uns auf den Weg nach Zurzach wo man die Beagle Hündin das letzte Mal gesehen hatte.

Das Glück wollte es, dass kurz bevor wir Caja auf die Fährte ansezten wollten, die Grenzwacht Mimi auf einer Kreuzung im Wald erblickten. Wir packten sofort alles wieder zusammen, fuhren umgehend zu dieser Kreuzung hin und setzten Caja so auf eine ganz frische Fährte an. Ohne zögern nahm Caja eine bestimmte Richtung der Kreuzung ein und von da an ging es mit vollem Tempo dem Rhein entlang Richtung Koblenz. Caja verfolgte stur den Weg und liess sich durch nichts ablenken. Während einer kurzen Pause, nach einer etwa 20 minütigen Verfolgungsjagd, heulte und bellte Caja voller Ungeduld, so dass wir schon bald wieder los, hinter Caja her, rannten. Die Begleiter hatten alle Mühe uns zu folgen. Caja verliess den kleinen Pfad am Fluss nie, checkte aber jede Abzweigung kurz ab. So gelangten wir nach Koblenz. Unter der Eisenbahnbrücke durch, weiter zur Brücke mit dem Zollübergang. Hier gab es zwei Möglichkeiten, die Fährte weiter zu verfolgen, ohne nur ein bisschen zu zögern entschied sich Caja für die linke Möglichkeit, rannte eine Treppe hoch und wer war hier? Mimi!!! Am Ende der Treppe befand sich eine kleine "Gartentür" welche verschlossen war, so dass Mimi sich in eine Sackgasse begeben hatte und nicht weiter konnte. Eine Begleitperson konnte sie einfangen und in eine Hundebox vom Zollamt einquartieren. Mimi war abgesehen von einer kleinen Zerrung wohlauf und so hatten wir den Eindruck, glücklich, dass sie wieder bei ihren vertrauten Freunden war. Bereits nach einigen Minuten wirkte sie absolut entspannt jedoch sehr hungrig. Die ganze Verfolgungsjagd dauerte gerade mal 45 Minuten, welche aber aus voller Anspannung, Angst, zum Teil auch etwas Zweifel, viel Schweiss und natürlich unbeschreiblichen Glücksgefühlen bestand.

Mimi zum zweiten Mal ausgerissen
Januar 2002

Am 7.1.2002 nachts um Uhr 22.00 entwischte die kleine Ausreisserin Mimi bereits zum Zweitenmal. Gleich am nächsten Morgen begann die Suchaktion mit Caja, viele Helfer waren bereits unterwegs und suchten die ganze Region ab. Niemand hatte etwas gesehen oder gehört von Mimi. So dass wir uns ganz auf Caja's Nase verlassen mussten. Der Anfang der Fährte welche Caja aufnahm, konnte zum Glück bestätigt werden, was uns sehr zuversichtlich stimmte. Nach einer längeren Suche in der wir einige Kilometer zurück legten, kam das erlösende Telefon. Mimi hat sich, zwar etwas verwirrt, aber sonst gesund und munter in der Nähe von ihrem Zuhause eingefunden. Mimi war für uns einfach zu schnell unterwegs.

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