Haut
 
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KURZINFO

Die Haut als das grösste Körperorgan hat viele verschiedene Aufgaben zu erfüllen:

Ihre wichtigste Funktion besteht darin als Schranke gegen Wasser-, Elektrolyt-, und Makromolekül- (z.B. Eiweissmolekül-) verlust zu schützen. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Körpertemperatur und bietet Schutz vor Umwelteinflüsse. So ist sie auch ein primäres Sinnesorgan für Temperatur, Berührung, Schmerz und Juckreiz.

Der Otterhound besitzt ein Fell mit öliger Beschaffenheit.

Diese ölige Beschaffenheit (Fett) schützt, durch seine wasserabstossende Eigenschaft, das Haarkleid und die Haut in höchstem Grad vor der Durchnässung.

Dieses Fett wird in Talgdrüsen an den Haarwurzeln produziert und abgesondert. Nun kann aber manchmal eine solche Talgdrüse verstopfen und fleissig weiter Talg produzieren. Dies hat dann zur Folge, dass sich unter der Haut ein Knoten (Geschwulst) welcher gutartig ist, bilden kann. Diese verstopften Talgdrüsen öffnen sich manchmal wieder selbst wobei dann eine weissliche, dicke Masse heraus quillt. Dies ist kein Grund zur Beunruhigung. In seltenen Fällen kann es aber zu einer Infektion dieser Talgdrüse kommen und es bildet sich Eiter in der Talgtasche das sehen sie daran, dass sich die Haut um die Talgdrüse rot, glänzend verfärbt. Hier sollte man den Tierarzt aufsuchen und sich beraten lassen bevor die Talgtasche aufplatzt und die ganze "stinkende Sauce" in ihrem Teppich landet. Im übrigen sollte man an diesen Talgdrüsen nicht herumdrücken, sie sind meist nur ein kleiner Schönheitsfehler und stören höchstens den Besitzer.

Sollte sie aber an einer Stelle entstehen und immer grösser werden wo sie den Hund beim Bewegungsablauf stören, (Sprunggelenk, Achselhöhle, usw.) ist es eventuell angezeigt diese operativ zu entfernen. Sprechen sie sich mit ihrem Tierarzt ab.

Hautquerschnitt mit Haarfollikel

Die dicken Primärhaare können aufgerichtet werden dank des Haarbalgmuskels, Sekundärhaare sind nicht mit einem Muskel gekoppelt. Manche Haarbälge haben auch Schweissdrüsen, diese sind am häufigsten an den Pfotenballen und in den Gehörgangen.

 

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